 Foto: Thomas Geiger
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In Franken unterscheidet man zwei Gebiete: Bierfranken und Weinfranken. Wobei natürlich im
Bierfränkischen auch ein guter Tropfen Frankenwein und in Weinfranken ein frisch gezapftes
Bier serviert wird. Hersbruck ist bierfränkisches Gebiet, was durch die Tatsache belegt
wird, dass es einmal 30 Häuser mit Braurecht in der Stadt gab. Diese 30 Brauer brauten in
drei Brauhäusern. Heute ist nur noch die Bürgerbräu übrig, aber dort werden neben Lager
und Pils auch Spezialitäten wie Albweizen oder Dampfsud gebraut. Die alte Tradition der
"Kommunbrauer" ist jedoch noch in Neuhaus lebendig. Mit dem Bummelzug erreichen Sie Neuhaus
ab Hersbruck in 25 Minuten, mit dem Pendolino in 14 Minuten. Dort wo der
Brauerstern hängt, gibt's das gute Hausbier.
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Das Bier schmeckt natürlich besonders gut zum Schäufele, einer fränkischen Leckerei,
für die Sie einen großen Hunger mitbringen sollten. Schön rösch gebacken erhalten Sie die
Schweineschulter in allen Hersbrucker Gaststätten. Wer's nicht gebraten mag, sollte sich
ein "Knöchle" bestellen. Mit Kartoffeln und Kraut ein ebenfalls für den großen Hunger
geeignetes deftiges Mahl.
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Foto: Restaurant "Café Bauer"
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Zum "Fränkischen Karpfen" - einer in Mehl gewendeten und schwimmend in Butterschmalz
gebackenen Spezialität - schmeckt Bier oder Wein. Karpfen wird in den acht Monaten des Jahres
mit einem "r" im Namen serviert. In der Gegend um Hersbruck haben sich auch einige
Forellenräuchereien einen Namen gemacht. Mit eigenen Teichen versehen, bringen sie regelmäßig
geräucherte Forellen bei Hersbrucker Metzgern zum Verkauf.
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Fränkischer Karpfen, Foto: Höchstadt
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Foto: Spargel-Erzeugerverband Franken e.V.
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Zum Frankenwein gibt es in Hersbruck von April bis Juni Spargel aus dem Knoblauchsland.
Ob mit Sauce Hollandaise, fränkisch mit Bratwürsten oder ganz traditionell mit zerlassener
Butter, ein Spargelgericht ist immer ein Gedicht.
Bekannt sind auch Hersbrucks Wurstspezialitäten. Eine Stadtwurst (rein aus Schweinefleisch
hergestellt) ist zur Brotzeit eigentlich unverzichtbar - sei es mit oder ohne Musik. Aber auch die
Hersbrucker Bratwurst kann sich sehen lassen. Sie ist länger und breiter als die Nürnberger
und wird entweder als Paar oder zu Dreien serviert. Ebenfalls eine Hersbrucker Spezialität ist der
Brotkuchen. Am besten lässt er sich beschreiben als kleiner, handlicher Zwiebelkuchen aus
Brotteig.
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Eine Besonderheit im Hersbrucker Land wird ausschließlich am Donnerstag vor einer Kirchweih
serviert - die Vogelsuppe. Allerdings befindet sich kein einziger Vogel in der Suppe.
Ihre genaue Zusammensetzung ist ein Geheimnis, sie schmeckt auch bei jedem Wirt ein bisschen
anders. Meistens sind jedenfalls Innereien ein Bestandteil dieser wohlschmeckenden Spezialität,
die häufig mit Semmelknödeln serviert wird.
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Wie in vielen Orten rund um Nürnberg, haben auch in Hersbruck die Lebkuchen
eine Heimat - und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Das ganze Jahr über können Sie
diese Leckerei, immer frisch hergestellt, in Hersbrucks Konditoreien genießen.
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Foto: Arbeitsgemeinschaft Nürnberger Lebkuchen
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Einen Einblick in die Genüsse der Fränkischen Küche erhalten Sie bei unserem
Wochenendangebot "Lukullisches
für Leckermäuler", bei dem Sie auf eine Reise durch die Hersbrucker Gastronomie geschickt werden.
| Regionale Wochen in der Gastronomie |
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Die Förderung der Regionalen Küche mit heimischen Zutaten ist der Grundsatz der Aktion
"Heimat auf'm Teller", die im Jahr 2000 mit einer ersten Aktion im Grünen Baum in Kühnhofen
startete. Ziel ist, die Zusammenarbeit der Gastronomen untereinander und die zwischen
Landwirt und Gastwirt zu fördern.
Derzeit finden ein- bis zweimal im Jahr regionale Wochen in Hersbruck statt, bei denen
Sie auf einer speziellen Speisekarte leckere Gerichte finden, die aus heimischen
Produkten zubereitet werden. Mit dabei finden Sie die Lieferanten der jeweiligen Zutaten.
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Ein kleines Rezeptheft präsentiert Gerichte, die von den Hersbrucker Gastwirten für Sie
zusammengestellt wurden. Präsentiert wurden die fränkischen Spezialitäten bei einem
Schaukochen auf der Hersbrucker Gewerbeschau. "Testesser" waren sich einig: "Absolut
lecker!" Nachkochen lohnt sich!
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 Fotos: Die Möbelmacher
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